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Datenbanken

Relationale Daten modellieren

Datenbankdesign-Schulung: Relationale Daten modellieren, Schlüssel definieren, bis zur dritten Normalform normalisieren und Abfragen vorausschauend planen.

In dieser Schulung zum Datenbankdesign lernst du, relationale Daten sauber zu modellieren, und sie richtet sich an Entwickler, Analysten und Administratoren mit ersten SQL-Kenntnissen. Du leitest aus Anforderungen ein Entity-Relationship-Modell ab, definierst Primär- und Fremdschlüssel, normalisierst bis zur dritten Normalform und planst Abfragen und Indizes. Als Beispielsystem dient PostgreSQL, die Konzepte gelten für relationale Datenbanken allgemein. Umfang und Beispiele stimmen wir bei der Anfrage mit dir ab.

FortgeschrittenDE / ENLive online / vor Ort nach Vereinbarung

Das nimmst du mit.

  • Anforderungen in ein Entity-Relationship-Modell mit Entitäten, Attributen und Kardinalitäten übersetzen
  • Primär-, Fremd- und Unique-Schlüssel sowie weitere Constraints passend festlegen
  • Tabellen bis zur dritten Normalform normalisieren und bewusste Denormalisierung begründen
  • n:m-Beziehungen mit Zwischentabellen abbilden und Löschverhalten festlegen
  • Typische Abfragen mit JOIN und Index planen und mit EXPLAIN prüfen
Herstellerneutral

Dein Training im Detail

Für wen?
Softwareentwickler, Datenanalysten, Datenbankadministratoren und Berater, die Datenmodelle entwerfen oder bestehende bewerten.
Was bringst du mit?
Grundkenntnisse in SQL (SELECT, WHERE, einfacher JOIN). Kenntnisse in einem konkreten Datenbanksystem sind nicht nötig.
Umfang & Planung
Planungsvorschlag: 2 Tage live online oder vor Ort, aufgeteilt in Module. Umfang nach Vorkenntnissen.

Agenda: vom Verständnis zur Anwendung

Unser eigenständig entwickelter Agenda-Vorschlag. Schwerpunkte, Übungsumgebung und Umfang stimmen wir vor einer Buchung ab.

  1. Von der Anforderung zum ER-Modell mit Entitäten, Beziehungen, Kardinalitäten und Notation.

  2. Schlüssel und Datentypen: natürliche versus künstliche Primärschlüssel, Fremdschlüssel, Unique und NOT NULL.

  3. Normalisierung von der ersten bis zur dritten Normalform samt Anomalien bei Einfügen, Ändern und Löschen.

  4. Beziehungen umsetzen: 1:n, n:m mit Zwischentabelle, ON DELETE und CHECK-Constraints.

  5. Abfragen planen mit JOIN-Arten, Aggregation, Unterabfragen und Sichten.

  6. Leistung: B-Baum-Indizes, EXPLAIN ANALYZE, bewusste Denormalisierung und Änderung des Schemas mit Migrationen.

PRAXIS & TRANSFER

Eigener Übungsvorschlag: Du modellierst ein Kursbuchungssystem mit Teilnehmern, Kursen, Terminen und Buchungen, legst das Schema in PostgreSQL an und prüfst drei typische Abfragen mit EXPLAIN.

Prüfung, Lizenzen & Nachweise

Es gibt keine einzelne herstellerneutrale Prüfung zum Datenbankdesign. Datenbankhersteller bieten eigene Zertifizierungen an. Teilnahme allein vergibt kein Herstellerzertifikat. Prüfungsgebühren und Lizenzen sind nur enthalten, wenn das Angebot sie bestätigt.

Herstellerquellen & fachlicher Stand

Quellen geprüft am 2026-11-03. Die Quellen beschreiben die Technologie bzw. externe Prüfungsanforderungen. Sie belegen keine Partnerschaft mit NextNowa.

Dein Lerninhalt

Die genannten Inhalte beschreiben das gewünschte Schulungsthema. Konkreten Lehrplan, Dauer, Termine, Trainer und Preis stimmen wir vor einer Buchung ab.

Individuelles Angebot: Verfügbarkeit und Durchführung werden auf Anfrage bestätigt.

Häufige Fragen

Bis zu welcher Normalform sollte ich normalisieren?

In der Praxis reicht meist die dritte Normalform. Sie vermeidet Redundanz und Änderungsanomalien. Höhere Normalformen sind selten nötig. Bei Auswertungs- oder Leistungsanforderungen denormalisierst du gezielt, solltest das aber bewusst und dokumentiert tun. In der Schulung durchläufst du die Stufen an einem Beispiel.

Primärschlüssel: natürlicher Schlüssel oder künstliche ID?

Natürliche Schlüssel wie Steuernummern ändern sich oder sind nicht so eindeutig, wie man denkt. Künstliche IDs sind stabil und schmal, ersetzen aber keine Eindeutigkeit der Fachdaten: Dafür legst du zusätzlich Unique-Constraints an. Die Wahl hängt von Stabilität der Daten und Anforderungen ab.

Reicht relationales Design, oder brauche ich NoSQL?

Für strukturierte Geschäftsdaten mit Beziehungen und Konsistenzanforderungen ist ein relationales Modell meist die solide Wahl. NoSQL kann bei sehr flexiblen Strukturen oder extremer Skalierung passen. Viele Systeme nutzen beides. Gutes relationales Design zu beherrschen bleibt auch dann eine nützliche Basis.

Erhalte ich bei Relationale Daten modellieren ein Zertifikat?

Es gibt keine einzelne herstellerneutrale Prüfung zum Datenbankdesign. Datenbankhersteller bieten eigene Zertifizierungen an. Teilnahme allein vergibt kein Herstellerzertifikat. Prüfungsgebühren und Lizenzen sind nur enthalten, wenn das Angebot sie bestätigt.

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